De Bearshoeke, 5. bis 8. August 2027
Friesland, wir kommen wieder! Zum zweiten Mal führt uns das Fahrtenseglertreffen 2027 in die malerische Wassersportregion Friesland nördlich des Ijsselmeers, wo sich hindernisfreie Wasserflächen, idyllische Dörfer und Sehenswürdigkeiten so praktisch und reizvoll aneinanderreihen wie nirgendwo sonst in Europa. Im Anschluss an das Treffen ist eine mehrtägige Wanderfahrt geplant.

Wer beim Fahrtenseglertreffen 2025 in Woudsend dabei war, wird es kaum erwarten können, die Reise nach Friesland erneut anzutreten. Dabei erwartet uns diesmal ein ganz anderes Setting als vor zwei Jahren: Anstelle des städtischen Yachthafens mit Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, engen Kanälen und einer Brücke direkt vor der Hafeneinfahrt werden wir in Oudega (sprich: <’Au-dega>) einen beschaulichen Rückzugsort vorfinden, von dem aus wir direkt in „See“ stechen können.
Treffpunkt ist der gepflegte Campingplatz De Bearshoeke (<De ’Behrs-huke>) am Oudegaaster Brekken, einem Binnensee, der durch Kanäle (unter Segeln befahrbar) mit dem Ijsselmeer und vielen weiteren kleineren Wasserflächen verbunden ist.
Wie immer wird es die Möglichkeit geben, im Zelt, Boot, Wohnmobil oder extern zu übernachten; auch Blockhütten stehen zur Verfügung, die allerdings individuell und möglichst frühzeitig gebucht werden müssen.
Im Anschluss an das Treffen ist eine mehrtägige Wasserwanderfahrt mit Übernachtung an verschiedenen Orten geplant. Dieser Teil der Veranstaltung wird je nach Wetterlage vor Ort konkretisiert. Wer möchte, kann aber auch einfach ein paar Tage länger in Oudega bleiben, um die Landschaft, die Ruhe und das Segeln in der Gruppe zu genießen. Eine frühere Anreise ist ebenfalls möglich. Bitte tragt eure Reisedaten in die entsprechenden Felder im Anmeldeformular ein, damit die Veranstaltung möglichst reibungslos geplant werden kann.
Mit dem Boot in die Niederlande: Was man wissen sollte
Die Niederländer sind immer hilfsbereit und heißen uns als Besucher herzlich willkommen. Die Reise will aber gut vorbereitet sein:
- Für Fahrzeuge mit Anhänger gilt generell ein Tempolimit von 90 km/h
- Das Sicherungsseil des Anhängers muss in eine „Holland-Öse“ eingefädelt werden
- Die Lichtleiste muss vertikal durch einen Gurt oder ähnliches gesichert werden
- Selbstverständlich gilt beim Autofahren striktes Handy-Verbot
- Die Strafen sind saftig und viele Straßen werden durch Kameras überwacht
Ein weiteres großes Thema sind enge Brücken und Häfen, in denen das Segeln leider verboten ist. Angesichts der Verkehrsdichte, die auf den niederländischen Wasserflächen insbesondere in den Sommermonaten herrscht, kann man diese Regel durchaus nachvollziehen.
Da nicht alle von uns einen Motor am Zugvogel haben, werden wir Schleppverbände bilden. Dabei sollte die Schleppleine bei zwei Booten jeweils mit einem Palstek um den Mast befestigt werden. Weitere Boote werden angehängt, indem ihre Schleppleine jeweils an der vorigen Schleppleine befestigt wird (Palstek in Palstek).
Anmeldung und Zahlungsmodalitäten
Die Anmeldung zum Treffen erfolgt hier auf der Anmeldeseite und wird durch Überweisen der Anmeldegebühr von 20,- Euro (Mindestbetrag) verbindlich bestätigt. Bitte denkt daran, dass das Fahrtensegeln 100% ehrenamtlich unter dem Dach der Kielzugvogel-Klassenvereinigung e.V. organisiert wird. Die Klassenvereinigung stellt jedem teilnehmenden Boot einen Clubstander zur Verfügung, unterstützt das Projekt u.a. mit dieser Homepage und verschafft uns bereits zum zweiten Mal eine Präsenz auf der boot, der größten Wassersportmesse der Welt (Sailing Center Halle 15, Treffpunkt 30.01.2027). Deswegen hier noch einmal der Hinweis: Aufgerundete Zahlungen und Spenden unter dem Stichwort WANDERZUGVOGEL sind sehr willkommen! Bei Spenden ab 100,- Euro wird unaufgefordert eine Zuwendungsbescheinigung ausgestellt.
Ab ca. Januar 2027 erhält dann jedes teilnehmende Team (Skipper) eine Buchungsbestätigung und Rechnung direkt vom Campingplatz. Die dortigen Gebühren werden erst Anfang 2027 durch den Betreiber festgelegt, so dass wir hierzu keine konkrete Aussage treffen können. Wir gehen allerdings davon aus, dass der Campingplatz etwas günstiger sein wird als z.B. der Yachthafen De Rakken, wo wir 2025 zu Gast waren.
Über die Preise (soweit veröffentlicht) und Angebote vor Ort kann man sich am besten direkt auf der Website des Campingplatzes informieren – und das gemäß friesischer Gastfreundschaft selbstverständlich in deutscher Sprache:
Häufige Fragen
Wir freuen uns auf ein zahlreiches Wiedersehen, auf neue Gesichter und natürlich auf eure Fragen zu diesem Thema. Einige Fragen haben wir schon beantwortet, diese sind suchmaschinenoptimiert auf der Startseite zu finden.
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